| 16.12.2009: Medienkonvergenz SRG SSR: Publizistisches und betriebliches Gesamtkonzept für die SRG Deutschschweiz verabschiedet | ||
Der nationale Verwaltungsrat SRG SSR idée suisse hat heute das publizistische und betriebliche Gesamtkonzept «Medienkonvergenz SRG.D» gutgeheissen. Damit hat er grünes Licht für die Konkretisierung der Zusammenlegung von Schweizer Radio DRS und Schweizer Fernsehen SF gegeben, welche im Juni 2010 entscheidungsreif und am 1.Januar 2011 vollzogen werden soll. Den Regionaldirektor oder die Regionaldirektorin wird der VR SRG SSR voraussichtlich im Juli 2010 auf Vorschlag des Regionalvorstandes der SRG Deutschschweiz (SRG.D) wählen. -> Vollständige Medienmitteilung als PDF >> |
| Link zum Meinungsforum >> |
| 02.07.2009: SRG SSR idée suisse Medienkonvergenz auf Kurs | ||
Die regionalen Konvergenzprojekte der SRG SSR idée suisse sind auf Kurs. Zu diesem Schluss kommt Gesamtprojektleiter Gérard Tschopp aufgrund einer Standortbestimmung, die am 30. Juni 2009 in Bern zusammen mit den verantwortlichen Kadermitarbeitenden der SRG SSR stattgefunden hat. Gleichzeitig wurde das nationale Effizienzprojekt zur Optimierung der Supportbereiche lanciert. Damit ist das Projekt «Konvergenz und Effizienz» auch auf nationaler Ebene offiziell gestartet. Die Projekte in den Sprachregionen schreiten zügig voran. Dem Verwaltungsrat SRG SSR können bereits Ende dieses Jahres die regionalen Konzepte der italienischsprachigen Schweiz und der Suisse romande zur Verabschiedung vorgelegt werden. Am 30. Juni 2009 trafen sich in Bern die verantwortlichen Kadermitarbeitenden der SRG SSR aus allen Sprachregionen zu einer Standortbestimmung im Konvergenzprojekt. Dabei zeigte sich, dass die regionalen Konvergenzprojekte wie erwartet unterschiedlich weit fortgeschritten sind. In der italienischsprachigen Schweiz arbeiten Radio und Fernsehen bereits weitgehend konvergent. In der Suisse romande werden dem Verwaltungsrat RTSR im kommenden Oktober das betriebliche und das publizistische Konzept des neuen Unternehmens zum Entscheid vorgelegt. Die Umsetzung soll im Frühjahr 2010 beginnen. In der Deutschschweiz werden die Verantwortlichen im Oktober 2009 ein Grobkonzept für die Medienkonvergenz vorlegen. Nach der Erarbeitung des Detailkonzeptes im 2010 wollen SR DRS und SF die Konvergenz ab 2011 operativ umsetzen. Bereits laufende Konvergenzmassnahmen, z.B. die Zusammenarbeit im Online-Bereich oder im Kinderprogramm, werden umgesetzt bzw. fortgeführt. In der rätoromanischen Schweiz arbeitet RTR bereits seit einigen Jahren konvergent. Mit der Konvergenz will die SRG SSR Qualität und Vielfalt fördern und auf die veränderten Bedürfnisse des Publikums eingehen. Voraussetzung dafür ist die organisatorische Zusammenführung der Radio- und Fernsehunternehmen pro Region und damit auch der Supportfunktionen. Bei der Umsetzung der Konvergenz können und sollen die Regionen den unterschiedlichen Strukturen und Voraussetzungen Rechnung tragen und massgeschneiderte Formen der Zusammenarbeit entwickeln. Im Rahmen des Gesamtprojektes «Konvergenz und Effizienz» wurde am 30. Juni auch das Effizienzprojekt gestartet. Mit diesem national geführten Projekt unter der Leitung von Stephan Giachino will die SRG SSR die Produktivität der Supportdienste erhöhen und gegenüber dem Budget 2009 rund 10 Prozent der Kosten einsparen. Das Effizienzprojekt umfasst die sieben Supportbereiche Informatik-Infrastruktur, Immobilienmanagement, Logistik, Finanzen/Controlling, Human Resources/Ausbildung, Rechtsdienst sowie Kommunikation/Marketing. Die Einsparungen aus dem Effizienzprojekt kommen den Unternehmenseinheiten zugute und bleiben in der Region; sie werden in die Konvergenzprojekte und in die Programme investiert. Quelle: Unternehmenskommunikation SRG SSR idée suisse / Medienmitteilung vom 2.7.2009 | ||
| Link zum Meinungsforum >> | ||
| 26.05.2009: Medienkonvergenz: VR SRG.D legt Projektorganisation fest | ||
Der Verwaltungsrat SRG.D hat die Grundzüge der Projektorganisation im Projekt Medienkonvergenz SRG.D festgelegt und den Steuerungsausschuss bestimmt. Es wird eine zweistufige Projektleitung geschaffen, bestehend aus einer operativen Co-Projektleitung und einem Steuerungsausschuss. Im Juni will der VR die Co-Projektleitung und die Teilprojektleitungen einsetzen.Für das Projekt ‚Medienkonvergenz SRG.D‘, den Deutschschweizer Teil des umfassenden Projekts ‚Medienkonvergenz und Wirtschaftlichkeit‘ der SRG SSR idée suisse, hat der Verwaltungsrat SRG.D an seiner Sitzung vom 25. Mai 2009 die Grundzüge der Projektorganisation festgelegt. Projektarbeit in zehn Teilprojekten Weitere Arbeiten erfolgen in programmlichen Konvergenzfeldern mit den vier Teilprojekten ‚Information/News‘, ‚Kultur‘, ‚Unterhaltung/Musik‘, und ‚Sport‘, in produktionstechnischen und programmnahen Konvergenzfeldern mit demTeilprojekt ‚Produktion, IT und programmnahe Dienste‘ und in betrieblichen Konvergenzfeldern mit den Teilprojekten ‚Kommunikation & Marketing‘, ‚Human Resources‘ sowie ‚Finanzen, Recht und Immobilien‘. Das Teilprojekt ‚Unternehmenskultur, Kommunikation und Integration‘ schliesslich beinhaltet das „Change Management“ für die Zusammenführung der beiden Unternehmenseinheiten. Das Teilprojekt ‚Publizistisches und betriebliches Gesamtkonzept‘ soll von der Co-Projekt-leitung geleitet werden, alle anderen Teilprojekte von einer Person aus dem Kader von SR DRS, SF oder tpc. Die Projektarbeit wird in gemischten Projektteams geleistet, die insgesamt ausgewogen zusammengesetzt sein sollen. Ambitiöser Zeitplan Quelle: SRG.D, Geschäftsstelle / Medienmitteilung vom 26.05.09 | ||
| Link zum Meinungsforum >> | ||
Viktor Baumeler: «Der Einbezug der Mitarbeitenden ist für den Erfolg des Konvergenz-Projekts zentral | ||
| Im laufenden Jahr sollen innerhalb der Regionen die strukturellen und organisatorischen Voraussetzungen für ein konvergentes Arbeiten im redaktionellen Bereich geschaffen werden. Dies hat der Verwaltungsrat SRG SSR Mitte März beschlossen. Auch in der Deutschschweiz sollen die noch getrennten Unternehmenseinheiten Radio und Fernsehen zu einer gemeinsamen, sprachregionalen Unternehmenseinheit zusammenwachsen. Das Konvergenzprojekt soll ohne Dominanz eines Mediums erarbeitet werden. Für Viktor Baumeler, VR-Präsident der SRG Deutschschweiz, ist der Einbezug der Mitarbeitenden in die Projektarbeiten unabdingbar, wie er im Interview mit «radio intern». dem Personalmagazin von Schweizer Radio DRS, festhält. Voraussetzung dafür sei jedoch ein publizistisches Gesamtkonzept. «radio intern»: Die Verwaltungsräte SRG SSR idée suisse und SRG Deutschschweiz haben im März das Konvergenzprojekt verabschiedet und den Prozess lanciert. Sind Sie zufrieden? Dass die SRG SSR ein Konvergenzprojekt durchführen möchte, war schon länger bekannt. Waren Sie überrascht von der Verunsicherung vieler Radio-Mitarbeitenden? SR DRS und SF haben eine Reihe von Projekten vereinbart, die in erster Priorität realisiert werden sollen. Werden diese Projekte Modellcharakter für den Gesamtprozess haben? Der VR SRG SSR hat entschieden, eine Projektleitung einzusetzen. Wer könnte diese Aufgabe übernehmen? Immerhin dürfte es sich dabei um eine temporäre Vollzeitstelle handeln. Könnten nicht die Direktoren bzw. die entsprechenden Programmleiter bei beiden Medien weitere gemeinsame Handlungsfelder definieren? Oder anders gefragt: Braucht es wirklich eine Projektleitung? Wie werden sich die Mitarbeitenden in die Projektarbeit einbringen können? SR DRS ist sehr dezentral organisiert, und die dezentrale Struktur mit den Studios Basel, Bern und Zürich und den Regionalstudios wird explizit beibehalten. Ist das nicht ein Widerspruch für einen Prozess, der als Konvergenz – also «Zusammenführung» – bezeichnet wird? Werden Radio und Fernsehen in der Deutschschweiz neue Marken erhalten? Wenn ja, welche? Die Konvergenz soll durch Zusammenlegungen verschiedener Supportprozesse finanziert werden. Als wie komplex beurteilen Sie dieses Vorhaben? Gerade in den Supportbereichen sorgen sich die Mitarbeitenden um ihre Stellen. Ist diese Sorge berechtigt? Die Generaldirektion hat angekündigt, dass auch über das Support-Sparprojekt hinaus gespart werden muss. Rechnen Sie damit, dass in letzter Konsequenz auch Programme wie DRS Musikwelle und DRS Virus gefährdet sind, wie dies in der Sonntagspresse geschrieben wurde? Radiodirektor Walter Rüegg wird im Juni 2010 pensioniert. Wie geht der Verwaltungsrat SRG Deutschschweiz bei der Neubesetzung der Radiodirektion vor? | ||
| Link zum Meinungsforum >> | ||
| Medienkonvergenz: Zwischen Vision und Zukunftsangst - Zwei Radio-Mitarbeitende im Gespräch zum Projekt | ||
Im Zuge der Medienkonvergenz sollen in der Deutschschweiz Radio und Fernsehen zu einer multimedialen Unternehmenseinheit zusammenwachsen. Das Projekt hat bei den Mitarbeitenden des «kleineren Players», dem Radio, Befürchtungen geweckt. Doch hat die SRG SSR klare Richtlinien herausgegeben: Es soll kein Medium das andere dominieren. Im Gespräch mit «radio intern», dem Personalmagazin von Schweizer Radio DRS, äussern sich Barbara Büttner, Produzentin und Moderatorin von DRS 4 News und Präsidentin des Schweizer Syndikats Medienschaffender (SSM) und Jürg Blättler, Leiter Gebäude von SR DRS, über ihre Bedenken und Erwartungen bezüglich des Konvergenzprojekts. Barbara Büttner: «Konvergenz spielt schon seit langem»«radio intern»: Was unterscheidet SR DRS in fünf Jahren vom heutigen SR DRS? Verpassen SR DRS und SF mit der «Light»-Konvergenz nicht eine Chance? Wo gibt es Chancen im Projekt? Wie ist die Stimmung in der Abteilung? Walter Rüegg sprach von der «kleinen Konvergenz» im Studio Bern. Was ist damit gemeint? Sind zusätzliche Anpassungen im Arbeitsalltag zu erwarten? Jürg Blättler: «Es ist auch Optimismus angesagt»Elias Loretan: Sie haben sich an den Personalveranstaltungen zur Konvergenz skeptisch geäussert. Weshalb? Sie sagten auch, die Supportbereiche hätten keine Lobby – warum? Was erwarten Sie vom Supportprojekt? Welche Chancen sehen Sie konkret? Ist die Stimmung in Ihrem Team ebenfalls «skeptisch-optimistisch»? Quelle: Schweizer Radio DRS, radio intern / Elias Loretan, Datum: 12.05.09 |
| Link zum Meinungsforum >> |
| Fahrplan Konvergenz | ||
| Der Verwaltungsrat der SRG SSR hat am 18. März 2009 beschlossen, dass im laufenden Jahr innerhalb der Regionen die strukturellen und organisatorischen Voraussetzungen für ein konvergentes Arbeiten im redaktionellen Bereich geschaffen werden sollen. In der Deutschschweiz (wie in der Romandie) sollen also die noch getrennten Unternehmenseinheiten zu einer gemeinsamen, sprachregionalen UE zusammenwachsen – wie bei RSI und RTR. Diese regionalen Konvergenzprojekte sollen ohne Dominanz eines Mediums erarbeitet werden. Die regionalen Verwaltungsräte setzen Projektleitungen ein, die diesem Umstand Rechnung tragen. Die Wahl der Direktoren in den Regionen erfolgt erst, nachdem der nationale VR die jeweiligen Projekte genehmigt hat. Für die Deutschschweiz hat der regionale VR folgenden Zeitplan kommuniziert:
|
Medien-News regional: | SRG SSR idée suisse News: | |
30.08.2010: Abteilungs-leiterinnen und -leiter von SRF ernannt ...>>
21.06.2010: Rudolf Matter wird Direktor von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) ...>>
01.06.2010: Peter Studer neuer Präsident SRG.AG/SO und Fabian Gressly neues Vorstandsmitglied ...>>
18.05.2010: Roger de Weck neuer SRG-Generaldirektor ...>>
Das medienpolitische Monatsmagazin für Mitglieder.
Zur aktuellen Ausgabe >> Das neue Zofinger Radio Inside, Interview mit Rolf Hieringer über Regionaljournalismus und ein Gespräch mit Frank Worbs, Publikumsrat
Regionaljournal Aargau Solothurn: alle Infos >>
Regionaljournal Aargau Solothurn als Podcast ...>